Kunst als Gemeinwohl – Gespräch über Geschichte, Arbeitsweise und Zukunft von Artotheken

Veranstaltung  —  Galerie Russi Klenner

01.08.2025
19:00 Uhr

Gespräch zwischen dem Künstler Paul Hutchinson und der Leiterin der Graphothek, Ricarda Vinzing

Galerie Russi Klenner
Luckauer Straße 16
10969 Berlin

Freitag, 1. August 2025 um 19 Uhr

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Kunst als Gemeinwohl

Begleitend zur Finissage der Ausstellung „Rosen aus dem Süden: Ausgewählte Werke aus Berliner Artotheken“ in der Galerie Russi Klenner findet diesen Freitag, 1. August, um 19 Uhr ein Gespräch zwischen dem Künstler Paul Hutchinson und Ricarda Vinzing, Leiterin der Graphothek Berlin, statt.
Im Zentrum des Gesprächs stehen die Auffassung von Kunst als Gemeinwohl; Fragen von Eigentum und Besitz im Zusammenhang mit öffentlichen Sammlungen; die Geschichte, Arbeitsweise und der praktische Alltag der Artotheken sowie die möglichen zukünftigen Entwicklungen dieser Institutionen.
Das Gespräch findet auf Deutsch statt.

Die Gruppenausstellung ist ein vom Künstler Paul Hutchinson konzipiertes Projekt, das die Artothek als Institution des gesamtgesellschaftlichen Zugangs und der kulturellen Bildung würdigt. Ähnlich wie eine öffentliche Bibliothek, ermöglicht eine Artothek Bürgerinnen und Bürger, Kunstwerke für das private Zuhause auszuleihen. Mit Leihgaben aus drei der größten Berliner Artotheken – Artothek Charlottenburg-Wilmersdorf, Artothek Zentral- und Landesbibliothek Berlin und Graphothek Berlin – präsentiert die Ausstellung moderne und zeitgenössische Künstler*innen und zeigt gleichberechtigt diverse Medien und Ansätze, die alle eine Verbindung zur Stadt gemein haben. Die Auswahl ist sowohl eine Homage an den kulturellen Reichtum der städtischen Kunstszene als auch an die progressive Haltung von Institutionen, die Kunst als eine bürgerliche Ressource und nicht als exklusive Ware verstehen.
Die Graphothek Berlin nimmt an dieser Ausstellung mit sieben Werken teil.